Sicherheitshinweise für Drohnen
Sicheres Drohnenfliegen erfordert eine gute Planung, Kenntnisse der geltenden Regeln und Rücksicht auf Menschen, Tiere, Eigentum und andere Luftverkehrsteilnehmer. Als Drohnenpilot sind Sie dafür verantwortlich, dass der Flug sicher und rechtmäßig durchgeführt wird.
Vor dem Flug
Vor dem Start sollten Sie:
- prüfen, ob das Fliegen in dem Gebiet erlaubt ist;
- geografische Gebiete und Flugverbotszonen prüfen;
- Wetter, Wind, Sicht und Temperatur prüfen;
- sicherstellen, dass der Akku ausreichend geladen ist;
- Propeller, Motoren, Ausleger und weitere Komponenten prüfen;
- prüfen, ob GPS, Kompass und die Return-to-Home-Funktion funktionieren;
- prüfen, ob die richtige Rückkehrhöhe eingestellt ist;
- sicherstellen, dass Speicherkarte, Kamera und anderes Zubehör ordnungsgemäß befestigt sind;
- prüfen, ob die Betreibernummer korrekt an der Drohne angebracht ist, sofern eine Registrierung erforderlich ist.
Fliegen Sie nicht, wenn die Drohne beschädigt ist, der Akku aufgebläht ist oder ungewöhnliche Fehlermeldungen angezeigt werden.
Während des Flugs
Während des Flugs müssen Sie:
- die Drohne stets in Sichtweite halten;
- einen sicheren Abstand zu Menschen, Tieren, Gebäuden und Fahrzeugen einhalten;
- auf Hubschrauber, Flugzeuge und andere Luftverkehrsteilnehmer achten;
- Menschenansammlungen nicht überfliegen;
- in der Regel höchstens 120 Meter vom nächstgelegenen Punkt der Erdoberfläche entfernt fliegen;
- die für die C-Klasse und Betriebskategorie der Drohne geltenden Beschränkungen einhalten;
- den Flug beenden, wenn Wetterbedingungen, Signalverbindung oder Akkustand unsicher werden;
- sofort landen, wenn der Flug eine Gefahr darstellen könnte.
Bemannte Luftfahrzeuge haben immer Vorrang. Verringern Sie die Höhe und landen Sie, wenn sich ein Flugzeug oder Hubschrauber nähert.
Fliegen bei Wind und schlechtem Wetter
Starker Wind kann Flugzeit, Stabilität und Reichweite verringern. Seien Sie besonders vorsichtig bei Flügen:
- in Bergregionen;
- in der Nähe von Gebäuden und Felswänden;
- über Wasser;
- bei niedrigen Temperaturen;
- bei Regen, Schnee oder Nebel;
- bei plötzlich auftretenden Windböen.
Fliegen Sie nicht unter Wetterbedingungen, die die vom Hersteller empfohlenen Grenzen überschreiten. Denken Sie daran, dass die Drohne auf dem Hinflug Rückenwind und auf dem Rückflug starken Gegenwind haben kann.
Akkusicherheit
Verwenden Sie nur kompatible Akkus und Ladegeräte. Akkus dürfen nicht verwendet werden, wenn sie:
- aufgebläht sind;
- durchstochen oder verformt sind;
- sehr heiß sind;
- nach einem Absturz beschädigt sind;
- Wasser ausgesetzt waren;
- auslaufen oder ungewöhnlich riechen.
Laden Sie Akkus nicht unbeaufsichtigt. Lassen Sie den Akku vor dem Laden abkühlen und bewahren Sie ihn an einem trockenen, sicheren Ort fern von Hitze und brennbaren Materialien auf.
Nachtflüge
Nachtflüge können erlaubt sein, wenn Sie die Drohne weiterhin in Sichtweite halten können. In der offenen Kategorie muss die Drohne bei Nachtflügen in der Regel mit einem grünen Blinklicht ausgestattet sein.
Notfälle
Wenn die Drohne die Signalverbindung verliert, der Akkustand niedrig ist oder sie sich ungewöhnlich verhält:
- Bleiben Sie ruhig und versuchen Sie, die Kontrolle wiederzuerlangen.
- Prüfen Sie, ob Return-to-Home aktiviert und richtig konfiguriert ist.
- Vermeiden Sie Flüge über Menschen oder den Straßenverkehr.
- Landen Sie am nächstgelegenen sicheren Ort, wenn eine Rückkehr zum Startpunkt nicht sicher möglich ist.
- Prüfen Sie die Drohne vor dem nächsten Flug gründlich.
Unfälle oder schwere Vorfälle können meldepflichtig sein.
Verantwortung des Piloten
Fliegen Sie keine Drohne, wenn Sie unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen, Medikamenten oder anderen Faktoren stehen, die Ihr Reaktionsvermögen beeinträchtigen.
Minderjährige Piloten müssen die Altersanforderungen einhalten und gegebenenfalls unter direkter Aufsicht eines qualifizierten erwachsenen Piloten fliegen.
Die Regeln können sich ändern. Prüfen Sie vor jedem Flug die aktuellen Informationen der norwegischen Luftfahrtbehörde Luftfartstilsynet.